Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat vor mehreren Monaten Reformvorschläge für die EU vorgelegt, aus Deutschland gab es lange Zeit keine Antworten darauf. Am Wochenende hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im FAS-Interview nun ihre Pläne für eine Reform skizziert.

Im Interview mit dem Handelsblatt begrüßt der Minden-Lübbecker SPD-Bundestagsabgeordnete und stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Achim Post, den ersten Aufschlag und lobt die Ankündigung für einen Investitionshaushalt für die Euro-Zone:

„Dass Kanzlerin Merkel ihre Vorstellungen zur Zukunft der Euro-Zone konkretisiert, war nach Jahren des Zögerns und Abwartens mehr als überfällig. Die Reformpläne, die Kanzlerin Merkel nun skizziert hat, gehen in eine vernünftige Richtung, auch wenn sie noch längst nicht alle Fragen beantworten. Die aktuelle Lage in Europa, hier ist z.B. die Bildung einer europaskeptischen Regierung in Italien genannt, duldet kein weiteres Aufschieben von Reformen.“