Im Deutschen Bundestag fand wieder das jährliche Planspiel „Jugend und Parlament“ statt. 355 Jugendliche aus ganz Deutschland bekamen die Möglichkeit, über vier Tage in die Rolle eines Abgeordneten zu schlüpfen. Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Achim Post (SPD) nahm der Auszubildende Jan Lukas Eckel aus Hüllhorst teil.

Die Jugendlichen stellten in den Räumen des Deutschen Bundestages in Berlin die Parlamentsarbeit in Fraktionen, Landesgruppen, Ausschüssen und Plenarsitzungen nach. Dabei debattierten sie über verschiedene Gesetzesinitiativen. Durch das Planspiel konnten die Jugendlichen den politischen Prozess erleben und ihre rednerischen und polit-strategischen Fähigkeiten ausbauen.

Jan Lukas Eckel berichtet über seine Erlebnisse: „Die vier Tage bei Jugend und Parlament waren eine ganz besondere Erfahrung für mich und ich möchte Achim Post danken für die Chance dazu. Bei Jugend und Parlament erhielt ich das Amt des Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit. In diesem Ausschuss berieten wir über einen Gesetzentwurf zur chancengleichen Bewerbung. Besonders der Einblick in die Ausschussarbeit hat mir gut gefallen, weil mir diese Art der Arbeit der Abgeordneten nur oberflächlich bekannt war. Unter den nominierten Jugendlichen befanden sich Jugendliche aus allen politischen Richtungen. Dies sorgte für interessante Diskussionen außerhalb des Planspieles. Wichtig ist es mir, die gesammelten Erfahrungen nun weiterzugeben.“

Am Rande der Veranstaltung traf Jan Lukas Eckel dann auch auf Achim Post. Bei einem persönlichen Gespräch tauschten sich die beiden über ihre Eindrücke und Erfahrungen aus der Simulation und der Parlamentsarbeit aus. Achim Post abschließend: „Jugend und Parlament ist eine gute Gelegenheit für junge Menschen, nicht nur den öffentlichen Teil der Gesetzgebung selbst zu erleben, sondern auch einen umfassenden Blick hinter die Kulissen des Parlamentes zu erhalten. Sie können so ein besonderes Verständnis für die Funktionsweise von Politik gewinnen. Das Planspiel ist ein tolles Angebot, Jugendliche für Politik zu begeistern. Insgesamt also eine spannende Erfahrung für alle Teilnehmenden.“