Bei sommerlichem Wetter hat der SPD Ortsverein Gestringen seine Mitglieder zu einem gemütlichen Grillen eingeladen. Auch der SPD-Bundestagskandidat und stellv. Bundesgeschäftsführer Achim Post nahm am Grillfest der SPD Gestringen teil.

Bei diesem geselligen Abend mit Bratwurst und Bier wurden zwei langjährige SPD-Mitglieder, Kurt Schäffer für 50 Jahre und Wolfgang Srschen für 40 Jahre Mitgliedschaft, geehrt.

Die Anwesenden tauschten sich lange und ausgiebig mit Achim Post über verschiedene politische Themen aus. Dabei stand neben dem Ankauf der CDs mit Bankdaten auch das Thema der gerechten Bezahlungen von Arbeit im Vordergrund. Man war sich einig, dass Steuerbetrüger keine Schonung von Seiten des Rechtsstaate erfahren dürfen. Das Steuerabkommen mit der Schweiz lehnten die anwesenden Teilnehmern ab.

Auch das Thema „Gute Arbeit“ stand im Zentrum der Diskussionen. Wenn Menschen einer geregelten Arbeit nachgehen, dann müssen sie auch davon den eigenen Lebensunterhalt und deren Familie bestreiten können – Deshalb erneuerten sie die Forderung nach einen Mindestlohn.

"Das war ein toller nachmittag heute". Achim, Dieter und EWi sind begeistert von den Aktionen der Senioren.

„Das war ein toller nachmittag heute“. Achim, Dieter und EWi sind begeistert von den Aktionen der Senioren.

Kreis Minden-Lübbecke. Mit einem Bericht aus Düsseldorf und auch Berlin sind der Minden-Lübbecker SPD-Landtagsabgeordnete Ernst-Wilhelm Rahe und der heimische SPD-Bundestagskandidat Achim Post das Sommer-Grillfest der AG 60 plus der Mindengefolgt.

Traditionell kommen im August die SPD-Senioren aus dem Mühlenkreis in Petershagen-Ovenstädt zusammen, um einen geselligen Tag zu verbringen, miteinander zu essen, zu trinken und zu klönen.

Begrüßt vom 60 plus-Vorsitzenden, Dieter Pohl, informierte  Achim Post die Anwesenden über die Lage in der Bundeshauptstadt, in Deutschland und Europa. Er zeigte sich zuversichtlich, dass im Herbst 2013 der politische Wechsel gelingen werde.

Ernst-Wilhelm Rahe berichtete über die Regierungsbildung in Düsseldorf und die Aufgaben der heimischen Abgeordneten. Er bedankte sich zudem für die Unterstützung: „Ihr habt mich auch schon 2009 so exzellent unterstützt,, ihr ward immer da und habt so vieles auf die Beine gestellt, das mir geholfen hat.“

So eine Unterstützung aus Überzeugung sei das Wichtigste, denn das würde auch die Mitbürger überzeugen, sich für die Sozial-Demokratie zu engagieren – egal, ob jenseits der 60er Jahre – und erst Recht bei den jüngeren Mitbürgern, denen wir uns unbedingt noch intensiver widmen wollen, so die Politiker.

Können Abfälle aus dem Deponiekörper der Pohl’schen Heide wieder herausgeholt werden?

Ernst-Wilhelm Rahe, Burkhardt Schulte und Achim Post in der Annahmehalle der MBA
Foto: Hartmut Stickan

Über diese und weitere Fragestellungen informierten sich jetzt der Landtagsabgeordnete Ernst-Wilhelm Rahe und der heimische SPD Bundestagskandidat Achim Post bei einem Besuch im Entsorgungszentrum.

8000 Tonnen alter Müll sollen in einem Pilotprojekt aus dem über 20jahre altem Bauabschnitt der Deponie wieder herausgeholt werden, berichtete GVoA Geschäftsführer Burkhardt Schulte. In dem vom Land NRW gefördertem Projekt soll untersucht werden, welche Wertstoffe sich mit der heutigen Aufbereitungstechnik noch wieder verwenden lassen. „Wenn sich ein wirtschaftlich positiver Effekt ergibt, kann das beispielhaft für viele ehemalige Siedlungsdeponien im ganzen Land sein. Ein Industrieland wie NRW ist auf die Nutzung recycelbarer Rohstoffe angewiesen“ so Ernst-Wilhelm Rahe.

Zuvor hatten sich Rahe und Post von der komplexen Aufbereitung der heimischen Abfälle überzeugen können. Insbesondere die Rückgewinnung der im Abfall gespeicherten Energie beeindruckte. Mit der Erzeugung von Bio- Gär- und Deponiegasen sowie der thermischen Ausnutzung im Heizkraftwerk Minden werde ein bedeutender Anteil des kreiseigenen Energieverbrauchs aus dem Müll selber erzeugt, so Schulte bei der Vorstellung der verschiedenen Verfahrensschritte. Schulte stellte auch das Projekt CReeD eV. vor. Mit wissenschaftlicher Begleitung der Universität Braunschweig und Unterstützung durch das Bundesumweltministerium soll die Abfalltechnik aus dem Mühlenkreis weltweit bekannt gemacht werden.

„Die hier vorhandene Abfallbehandlung ist beispielhaft insbesondere für die Schwellenländer“ betonte Achim Post. Bei Besuchen internationaler Kommissionen an seinem Arbeitsplatz in Berlin will er für einen Erfahrungsaustausch werben. „Gerade in der Türkei, aber auch aus Fernost oder Lateinamerika haben wir häufig Anfragen nach guten Beispielen deutscher Technik. Die kann man hier in Hille sehr gut vorzeigen“ so Post weiter, der als Abteilungsleiter Internationales beim Bundesvorstand der SPD arbeitet.