Achim Post besucht Diakonie-Stiftung-Salem in Lahde

Elke Ruthenkolk und Achim Post informieren sich bei Mareikel Buchholz über die Leistungen der Tagespflege in Lahde

Elke Ruthenkolk und Achim Post informieren sich bei Mareikel Buchholz über die Leistungen der Tagespflege in Lahde

Zu einem mehrstündigen Besuch wurde der heimische SPD Bundestagskandidat Achim Post heute vom Vorstand der Diakonie Stiftung Salem, Herrn Ulrich Strohtmann und seinen Mitarbeitern im Haus Bethesda herzlich empfangen.

Achim Post konnte sich über die vielfältigen Aufgabenbereiche der verschiedenen Einrichtungen dieses mit 1.800 Mitarbeitern zweitgrößten Arbeitgebers im Mühlenkreis informieren. Beeindruckt zeigte sich Achim Post von der fachkundigen Betreuung von Menschen im Wachkoma.

Das Haus Bethesda in Petershagen-Lahde bietet als eine der ganz wenigen Einrichtungen eine anerkannte vollstationäre Facheinrichtung für Menschen mit ausgeprägten neurologischen Schädigungen. Auf Probleme bei der ausreichenden Finanzierung dieser Abteilung wies die Leiterin Frau Dorothea Stentenbach engagiert hin.

Da es in NRW im Gegensatz zu Niedersachen keinen gültigen Vertrag gibt, wollen weder Kranken- noch Pflegekasse den erheblichen personellen Aufwand für diese Patienten ausreichend finanzieren. Achim Post sagte seine Unterstützung in dieser Frage zu.

Achim Post will das Direktmandat zurückholen

Portrait1_klein_2013„Das Rennen ist noch nicht gelaufen“, so Achim Post beim Wahlkampfauftakt der SPD Lübbecke im Sportlerheim Nettelstedt und zeigte sich kämpferisch. Er wolle den Wahlkreis direkt holen und werde in einen fairen Wettkampf um das Direktmandat gegen den bisherigen Inhaber Steffen Kampeter (CDU) treten.

Zentrales Thema für Achim Post ist die soziale Gerechtigkeit und verwies in seiner Rede  auf den aktuellen Geschäftsbericht von Mercedes-Benz. Letzterem habe er entnommen, dass die Altersvorsorge des Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche mit 39,5 Millionen Euro zu Buche schlage. Angesichts der geringen Renten, von denen andere ältere Menschen leben müssten „ist hier doch irgendwas aus den Fugen geraten“, sagte Post und sprach sich für eine monatliche „Solidar-Rente“ von mindestens 850 Euro aus.

Auch kritisierte Post, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht und dieser Trend gestoppt werden müsse.  Zudem ärgert sich Post über diejenigen, die internationale Steueroasen nutzten und keine Steuern in Deutschland zahlten. Für ihn sei das „asozial“ und „kriminell“. Vor allem, wenn auf der anderen Seite soziale Einrichtungen in Lübbecke oder Espelkamp um öffentliche Förderung von wenigen tausend Euro kämpfen müssten. Zu den Themen „Leiharbeit und Werkverträgen“ machte Post deutlich, dass die SPD auf dem Arbeitsmarkt wieder „Recht und Ordnung“ herstellen werde.

Ein weiteres wichtiges Thema ist für Post der Bereich „Verkehrsinfrastruktur“. Post kritisierte, dass in den letzten Jahren die Finanzmittel zum größten Teil in den Süden der Bundesrepublik gehen. Deshalb wolle er nach der Bundestagswahl gerne in den Verkehrsausschuss des Bundestages und sich dort für die Interessen des Mühlenkreises einsetzen. „Auch im Kreis Minden-Lübbecke gibt es genügend Verkehrswege die Mängel aufweisen“, so Post.

(mit NW)