Planspiel „Jugend und Parlament“ im Bundestag

Fiktive Gesetzesentwürfe debattiert/Eva Thiel aus Minden erhielt Einblick in die Parlamentsarbeit

Vom 31. Mai bis 3. Juni 2014 fand im Deutschen Bundestag das Planspiel „Jugend und Parlament“ statt. Dieses wird einmal jährlich veranstaltet und bietet mehr als 300 jungen Menschen die Möglichkeit, Politik nachzuvollziehen. In Fraktionen, Ausschüssen und Plenarsitzungen wird vier Tage lang über fiktive Gesetzentwürfe debattiert.

Auch Eva Thiel aus Minden durfte in die Rolle einer Bundestagsabgeordneten schlüpfen. Sie zeigte sich begeistert von ihren Erfahrungen und konnte viel über die politischen Arbeitsprozesselernen:„Erst im Planspiel ist mir der lange Weg der Gesetzgebung und zur einheitlichen Fraktionsmeinung der Gesetze im Plenarsaal,von der Landesgruppensitzung über die Ausschüsse bis zur zweiten und dritten Lesung bewusst geworden.“

Ihre Eindrücke konnte sie in einem persönlichen Gespräch mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Achim Post vertiefen. Achim Post: „Jugend und Parlament ist eine tolle Möglichkeit für junge Menschen, Politik in der Praxis zu verstehen und sie dafür zu begeistern.“

Mitglieder bei Grillparty geehrt

Lübbecke-Alswede (nw). Bei einer Open-Air-Grillparty des SPD-Ortsvereins Alswede wurden langjährige Mitglieder geehrt. MdB Achim Post würdigte Annemarie Möller für ihre 50-jährige Zugehörigkeit und Günther Vullriede für seine 40-jährige Parteitreue. Gerhard Zipper wurde für seine 10-jährige Treue zur Partei geehrt.

Bei bestem Wetter referierte Achim Post kurz und präzise über aktuelle Themen der Bundespolitik. Als Verkehrsplaner steuerte Lothar Ibrügger (ehemaliger Bundestagsabgeordneter) wichtige Aspekte bei.

© 2014 Neue Westfälische
14 – Lübbecke (Altkreis), Dienstag 03. Juni 2014

THW bekommt zusätzliche zehn Millionen Euro Bundesmittel in 2014

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Post hat die an diesem Donnerstag im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossene Erhöhung der Mittel für die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) begrüßt.

„Ob bei uns in Minden und Lübbecke oder bei Notlagen in aller Welt: Das THW leistet ebenso schwierige wie wertvolle Arbeit, die wir auch finanziell noch besser unterstützen wollen.“

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte in seiner Sitzung einem Antrag von SPD und CDU/CSU zugestimmt, dem THW noch für das laufende Jahr zehn Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Allein zwei Millionen Euro mehr werden an die ehrenamtlich getragenen THW-Gliederungen vor Ort gehen, in denen sich deutschlandweit rd. 80.000 Helferinnen und Helfern engagieren. Das ist auch für die Ortsverbände Lübbecke und Minden eine gute Nachricht.

Für die Anschaffung neuer Fahrzeuge stellen die Koalitions-Haushälter weitere sieben Millionen Euro bereit und stärken die Aus- und Fortbildungskapazitäten des THW mit 920.000 Euro. Über immerhin 80.000 Euro mehr kann sich die Vereinigung der Helfer und Förderer des THW freuen, die ebenfalls mit zusätzlichen Mitteln bedacht wurde.

Der aktuelle Entwurf zum Bundeshaushalt 2014 sah vor, die insgesamt 668 THW-Ortsverbände mit rd. 25 Millionen zu unterstützen. Für das THW insgesamt waren fast 180 Millionen Euro im Haushalt eingeplant. „Ich freue mich über die zusätzlichen 10 Millionen aus Berlin, die auch für die Mindener und Lübbecker THW-Mitglieder ein richtiges und wichtiges Signal der Solidarität und Anerkennung sind“, so Achim Post.

Achim Post unterstützt das weitere deutsche Engagement in Mali


In seiner heutigen Rede im Plenum des Deutschen Bundestags unterstützte Achim Post, heimischer Bundestagsabgeordneter, das deutsche Engagement in Mali. Die Deutsche Bundesregierung werde auch weiterhin zur Stabilisierung der politischen, sicherheitspolitischen und humanitären Lage des Landes beitragen.

Wichtige Meilensteine seien hier die Unterstützung bei der Umsetzung des Aktionsplanes der Regierung und eine nachhaltige sicherheitspolitische Stabilisierung. Achim Post: „Unabdingbar ist auch eine langfristige Entwicklungszusammenarbeit und die Unterstützung eines Friedensprozess zwischen den Konfliktparteien.“ Die Deutsche Bundeswehr könne hier einen wichtigen Beitrag leisten.

Palästinensische Einheitsregierung wichtiger Schritt

Der Berichterstatter für den Nahen und Mittleren Osten, Achim Post, begrüßt die am Montag vereidigte palästinensische Einheitsregierung. Sie sei wichtig für die innerpalästinensische Versöhnung.

„Wir begrüßen die Bildung einer palästinensischen Einheitsregierung, die heute in Ramallah vereidigt wurde. Nun wird die innerpalästinensische Versöhnung möglich, auf die die Palästinenser gewartet haben.

Die vorgesehenen Wahlen werden der Einheitsregierung die dringend notwendige Legitimität verschaffen. Sie und die praktische Einhaltung der Quartett-Kriterien sollte die Europäische Union dazu bringen, diese Schritte als Fortschritte anzuerkennen und politisch zu unterstützen.

Die EU sollte deutlich machen, dass eine legitimierte palästinensische Repräsentation eine wesentliche Voraussetzung für einen dauerhaften historischen Kompromiss zwischen Israel und den Palästinensern ist. Ein solcher Kompromiss bedeutete nicht nur das Ende der bald fünfzigjährigen Besatzung der Palästinensergebiete, sondern wäre zugleich der beste Beitrag zur Sicherheit Israels.

Beide Seiten sollten alles unternehmen, um den Friedensprozess wieder in Gang zu bringen und zum Erfolg zu führen.“

Partei dankt für geleistete Arbeit

Pr. Oldendorf (nw). Auch in Zeiten des Wahlkampfes gelte es, sich Zeit für die Mitglieder zu nehmen und Danke zu sagen. So geschehen nun bei der SPD Pr. Oldendorf. Treue Mitglieder wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit und ihr Engagement geehrt.

Der Vorsitzende Jan Hendrik Maschke bedanke sich für insgesamt 470 Jahre Treue zu Partei und Engagement für die Gemeinschaft. Gekommen waren neben den Jubilaren auch Familie und Freunde.

Achim Post blickte auf die unterschiedlichsten Jahre zurück, in denen die Mitglieder in die SPD eingetreten sind. So zum Beispiel auf 1954, das Jahr in dem Deutschland Weltmeister wurde, ebenso wie 1974. „Im Jahr der WM blickt man auch gerne mal auf sportliche Ereignisse“, so Post. Er bedankte sich wie Maschke für die geleistete Arbeit, für das gesellschaftliche Engagement und die Bereitschaft, für eine gute Sache zu kämpfen. Maschke stellte die Wichtigkeit des Ehrenamtes heraus.

„Das Ehrenamt ist der Motor unserer Stadt, hier gilt es ein besonderes Augenmerk auf die vielen Aktivitäten zu legen“, führte er aus. Jeder Jubilar wurde durch einen Paten mitgenommen auf eine kleine Reise, eine Zeitreise der eigenen Parteigeschichte. Dabei wurde gelacht und geweint, denn häufig waren die Laudatoren in der langen Zeit der Parteizugehörigkeit mehr als „nur ein Genosse“ geworden – nämlich gute Freunde.

© 2014 Neue Westfälische
14 – Lübbecke (Altkreis), Montag 02. Juni 2014

Achim Post besucht Firma Kolbus in Rahden

Untere Reihe von rechts: Kai Büntemeyer (Geschäftsführender Gesellschafter, Kolbus), Achim Post (MdB), Claudia Köster (Kolbus, Betriebsrat) Mittlere Reihe von rechts: Jörg Böker, Bereichsleiter Produktion Kolbus, Gerhard Wachowski, Personalleiter Kolbus, Friedrich Schepsmeier Obere Reihe von rechts: Walter Riechmann, Kolbus Betriebsrat (Vorsitz), Torsten Kuhlmann, Günter Meyer

Untere Reihe von rechts: Kai Büntemeyer (Geschäftsführender Gesellschafter, Kolbus), Achim Post (MdB), Claudia Köster (Kolbus, Betriebsrat)
Mittlere Reihe von rechts: Jörg Böker, Bereichsleiter Produktion Kolbus, Gerhard Wachowski, Personalleiter Kolbus, Friedrich Schepsmeier
Obere Reihe von rechts: Walter Riechmann, Kolbus Betriebsrat (Vorsitz), Torsten Kuhlmann, Günter Meyer

Der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post (SPD) hat die Firma Kolbus in Rahden besucht. Die Firma Kolbus entwickelt, produziert und vermarktet Buchbindereimaschinen sowie komplette Inlineproduktionssysteme für die druckweiterverarbeitende Industrie. Sie hat seit dem Jahr 1900 eine hochmoderne Maschinenfabrik mit 87.000 Quadratmetern Nutzfläche errichtet, rund 1000 Menschen arbeiten in diesem Werk.

Geschäftsführer Kai Büntemeyer, Betriebsratsvorsitzender Walter Riechmann und weitere Mitarbeiter der Firma Kolbus empfingen neben Achim Post führende Vertreter der Rahdener SPD. Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung lernten Post und seine Begleiter die verschiedenen Bereiche des Unternehmens genauer kennen. Er äußerte sich lobend über den Ansatz des Unternehmens: „Kolbus ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung und Stabilisierung des Maschinenbaus in der Region. Hier wird die vollständige Produktion vor Ort gehalten.“