Lebenslauf

Mein Name ist Achim Post. Ich bin verheiratet, Vater von zwei Kindern, evangelisch. Geboren wurde ich 1959 in Rahden. In Espelkamp bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen. Mein Abitur machte ich 1978 am Söderblom-Gymnasium. Danach absolvierte ich beim Behindertenfahrdienst des Deutschen Roten Kreuzes meinen Zivildienst in Minden. Das Studium der Soziologie mit dem Schwerpunkt Öffentliche Verwaltung schloss ich 1986 an der Universität Bielefeld mit Diplom ab. Dabei war ich Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Für meinen politischen Werdegang waren sicherlich mein Vater und Willy Brandt prägend. Durch meinen Vater habe ich mich für Politik interessiert und gelernt, mich für etwas einzusetzen. Willy Brandt mit seiner Politik für Frieden und Gerechtigkeit war letztlich ausschlaggebend dafür, in der SPD mitzumachen. Seit 1976 war ich im Ortsverein, im Stadtverband und im Unterbezirk aktiv. Bei den Jungsozialisten in der SPD engagierte ich mich besonders in Schule und Hochschule, in Minden-Lübbecke und in Ostwestfalen-Lippe. Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wie Fritz Steding und Ruth Nabel, wie Siegfried Nötzel und Heinz Goroncy, wie Friedrich Schepsmeier und Jürgen Saft, wie Hans Rohe und Reinhold Trinius, wie Günter Harke und Lothar Ibrügger waren Partner und Vorbilder.

Besonders viel gelernt habe ich seit 1986 im Deutschen Bundestag, als ich für die Abgeordneten Kurt Vogelsang aus Bielefeld, Dieter Heistermann aus Höxter und schließlich für Hans-Jürgen Wischnewski aus Köln gearbeitet habe. Die Arbeitsschwerpunkte der drei in den Bereichen Bildungs-, Verteidigungs- und Außenpolitik wurden für mich unentbehrliche Grundlage meiner weiteren Arbeit. Gerade Hans-Jürgen Wischnewski fühle ich mich besonders verbunden.

Das gilt selbstverständlich auch für meine Arbeit im Europäischen Parlament. Nicht nur als Geschäftsführer der SPD habe ich dort mit großer Energie für ein einiges Europa und deutsche Interessen gleichermaßen gestritten. Besonders verbunden bin ich noch heute mit leidenschaftlichen Europäern wie Willi Görlach aus Hessen und Gerhard Schmid aus Bayern, wie Klaus Hänsch aus Nordrhein-Westfalen und Klaus Wettig aus Niedersachsen, wie Dagmar Roth-Behrendt aus Berlin sowie den Schleswig-Holsteinern Willi Piecyk und Gerd Walter. Besonders hervorheben möchte ich unsere heimische Abgeordnete Mechtild Rothe und den Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament Martin Schulz, der in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten sozialdemokratischen Politiker in Europa geworden ist.

Seit 1999 leite ich die Abteilung Internationale Politik beim SPD-Parteivorstand in Berlin, seit 2002 bin ich auch Stellvertretender Bundesgeschäftsführer. Ohne Außen- und Sicherheitspolitik, ohne Entwicklungs- und Europapolitik ist nationale Politik, zumal in einem Land in der Mitte Europas, weder vorstellbar noch machbar. Ohne gute Wahlkämpfe kann man weder Wahlen gewinnen noch regieren. Gerade diese beiden Leitsätze verbinden mich mit den SPD-Parteivorsitzenden Gerhard Schröder, Franz Müntefering, Matthias Platzeck und Kurt Beck, mit denen ich eng zusammengearbeitet habe und zusammenarbeite.

Während all dieser beruflichen Stationen bin ich SPD-Mitglied in Espelkamp und Minden-Lübbecke geblieben. Außerdem bin ich Mitglied im ATSV Espelkamp, im Verein für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede, in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, in der Arbeiterwohlfahrt und im Verein Gesicht Zeigen!, der gegen Rassismus und rechte Gewalt eintritt.