„In Würde leben, in Würde sterben“

kerstingrieseAm vergangenen Donnerstag war die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages und Religionspolitische Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion Kerstin Griese (MdB) zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Assistierter Suizid – Stimmen aus dem Mühlenkreis“ in den Hörsaal des Johannes Wesling Klinikum (JWK) gekommen. Griese hatte mit

Zu dieser Podiumsdiskussion hatten der Evangelische Kirchenkreis Minden, Dr. Jörg Philipps vom Ethik-Komitee am JWK und der Minden-Lübbecker SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Post eingeladen, um mit interessierten Gästen und Vertretern von Pflegeinitiativen zu diskutieren. Dass das Thema mit vielen Unsicherheiten versehen ist, wurde auch in vielen Wortbeiträgen deutlich.

Im November beschäftigt sich der Deutsche Bundestag mit der Frage, ob es bei schweren, unheilbaren Krankheiten erlaubt sein soll, mit Unterstützung eines Arztes freiwillig aus dem Laden zu gehen.

Hierzu liegen mehrere Gesetzesentwürfe vor, u.a. auch einen Gesetzesentwurf von Kerstin Griese und drei weiteren Abgeordneten, die den Grundsatz „In Würde leben, in Würde sterben“ hat und der die „geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung“ verbietet.

Mehr zum Thema:
Bericht des MT vom 10.10.2015
FAQ des MT zum Thema vom 10.10.2015